Helmut Schmidt warnte wegen Ukraine vor 3. Weltkrieg – er sprach wie Putin heute

So kritisierte Helmut Schmidt 2014, angesichts der damals erstmalig ausgebrochenen Ukraine-Krise, die EU. Es sei „Größenwahn“ der EU-Kommission, die Ukraine angliedern zu wollen, sagte er in einem „Bild“-Interview.

Aus Sicht von Helmut Schmidt im Jahr 2014 habe die EU aber in der Region „nichts zu suchen“. Der Politiker bezog diese Aussage auch auf Georgien. Er forderte von den EU-Bürokraten mehr Zurückhaltung: „Sie stellen die Ukraine vor die scheinbare Wahl, sich zwischen West und Ost entscheiden zu müssen.“ Eine zugesicherte Neutralität der Ukraine, zwischen dem Westen und Russland, wird nun als möglicher Ausweg aus dem Krieg gesehen.

„Die Politik des Westens basiert auf einem großen Irrtum: dass es ein Volk der Ukrainer gäbe, eine nationale Identität. In Wahrheit gibt es die Krim, die Ost- und die West-Ukraine. Die Krim, einst Land der Tataren, kam erst in den 50er Jahren durch ein ‚Geschenk‘ des russischen Staatschefs Chruschtschow zur Ukraine. Die West-Ukraine besteht größtenteils aus ehemaligen polnischen Gebieten, allesamt römisch-katholisch. Und die Ost-Ukraine, überwiegend russisch-orthodox, liegt auf dem Gebiet der Kiewer Rus, dem einstigen Kerngebiet Russlands“, so Schmidt in der „Bild“.

Er warf dem Westen vor, das nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen. Das ist ziemlich genau das, was auch der Kreml-Herrscher Wladimir Putin behauptet. Auch er redet davon, dass die Ukraine keine eigenständige Nation sei, sondern Ukrainer und Russen ein gemeinsames Volk bilden.

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Putin: Der Westen ist eine einzige Lüge

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