In „The Lancet“ ist im August eine klinische Studie erschienen, die sog. „Durchbruchsinfektionen“ von zweimal geimpften Patienten im Gesundheitswesen untersucht hat

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In „The Lancet“ ist im August eine klinische Studie erschienen, die sog. „Durchbruchsinfektionen“ von zweimal geimpften Patienten im Gesundheitswesen untersucht hat.
Die Wissenschaftler untersuchten „Durchbruchsinfektionen“ bei Beschäftigten des Gesundheitswesens in einem großen Krankenhaus für Infektionskrankheiten in Vietnam. Neben den klinischen Daten wurden demografische Daten, die Impfgeschichte und die Ergebnisse der PCR-Diagnose erfasst. Die Forschungsgruppe haben (neutralisierende) SARS-CoV-2-Antikörper zum Zeitpunkt der Diagnose sowie in Woche 1, 2 und 3 nach der Diagnose gemessen. Anschließend sind die Viren nach dem ARTIC-Protokoll sequenziert worden.
In den beiden Juniwochen 2021 zwischen dem 11. und 25. Juni 2021 (Woche 7-8 nach Dosis 2 mit BioNTech/Pfizer Impfstoff) sind 69 Beschäftigte im Gesundheitswesen positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. 62 Patienten haben an der klinischen Studie teilgenommen. 49 Patienten waren (prä-)symptomatisch, ein Patient benötigte eine Sauerstoffergänzung. Alle erholten sich ohne Komplikationen. Von 23 Patienten sind vollständige Genomsequenzen des Virus identifiziert worden. Sie gehörten alle zur Delta-Variante und unterschieden sich „phylogenetisch“ (dt. „Ursprung“) von den Sequenzen der Delta-Variante, die aus Fällen mit „gemeinschaftlicher“ Ăśbertragung (engl. community transmission cases) gewonnen worden sind, was auf eine klar kontinuierliche Ăśbertragung zwischen den Patienten hindeutet. Die Viruslast der Fälle, die mit der Delta-Variante infiziert waren, war 251-mal höher als die der Fälle, die mit alten Stämmen infiziert waren, die zwischen März und April 2020 nachgewiesen worden sind. Die Zeit von der Diagnose bis zum PCR-Negativbefund betrug im Mittel 21 Tage. Die neutralisierenden Antikörperspiegel nach der Impfung und zum Zeitpunkt der Diagnose waren bei den Fällen niedriger als bei den entsprechenden nicht infizierten Kontrollen. Es gab keine Korrelation zwischen den durch die Impfung induzierten neutralisierenden Antikörperspiegeln und der Viruslast oder der Entwicklung von Symptomen.
Die Forscher folgern aus ihren Ergebnissen, dass die Infektionen mit der „Breakthrough-Delta-Variante“ mit hohen Viruslasten, anhaltender PCR-Positivität und niedrigen Spiegeln von impfstoffinduzierten neutralisierenden Antikörpern verbunden sind, was die Ăśbertragung zwischen geimpften Personen erklärt.

Studie: vollständig geimpfte Mitarbeiter des Gesundheitswesens mit 251-facher Viruslast sind Bedrohung für andere

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