Es geht um die Schöpfung –

Gefunden bei Sonja Neidhardt

Unser Herr erschuf die Erde in 6 Tagen und am 7. Tag ruhte er!

Und das ist Fakt auch wenn viele es abstreiten und mit ihren menschlichen Verstand nicht verstehen und akzeptieren können, ändert es nichts an der Tatsache, daß es wahr ist, weil der Herr der Schöpfer ist und allmächtig.

Ich glaube es und bezeuge es!

Was passierte an den einzelnen Tagen?

Der Schöpfungsbericht steht in 1.Mose 1-2. Die Sprache der Berichterstattung in 1. Mose stellt klar, dass alle Schöpfung aus dem Nichts geformt wurde, in buchstäblichen sechs Tagen und keiner Zeitphase, die zwischen diesen Tagen lag. Das wird offensichtlich, weil der Zusammenhang buchstäbliche 24 Stunden erfordert. Das Ereignis ist in einer so ausdrücklichen Art und Weise beschrieben, dass ein normaler Leser mit gesundem Menschenverstand von echten 24-Stunden-Tagen ausgehen wird: „und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.” (1. Mose 1,5). Darüber hinaus beginnt jeder Satz der Originalsprache mit dem Wort „und“. Das ist gute hebräische Grammatik und bedeutet, dass jeder Satz auf der vorherigen Aussage aufbaut, was klar zum Ausdruck bringt, dass die Tage aufeinander folgend waren und nicht durch eine Zeitspanne dazwischen getrennt waren. Das 1. Buch Mose zeigt, dass das Wort von Gott autoritär und mächtig ist. Die Mehrheit des Schöpfungswerkes von Gott wird durch Worte, durch Reden erreicht, was ein weiteres Zeichen für die Macht und Autorität seines Wortes ist. Wir schauen uns jeden einzelnen Tag von Gottes Schöpfungswerken an:

Schöpfungstag 1 (1. Mose 1,1-5)

Gott schuf Himmel und Erde. Im Original wird vom Himmel im Plural gesprochen, was sich auf alles außerhalb der Erde (das Weltall) bezieht. Die Erde wurde gemacht, aber nicht in einer besonderen Weise geformt, obwohl es Wasser gab. Gott spricht dann Licht und macht es existent. Er trennt dann das Licht von der Finsternis und nennt das Licht „Tag“ und die Finsternis „Nacht“. Diese schöpferische Tätigkeit vollzieht sich von Morgen bis zum Abend – danach die Ruhe vom Werk für die Nacht, am nächsten Morgen war der gesamte Tag vorbei und ein neuer Tag brach an.

Schöpfungstag 2 (1. Mose 1,6-8)

Gott schafft den Himmel. Der Himmel bildet die Grenze zwischen der Wasseroberfläche und der Feuchtigkeit in der Luft. An dieser Stelle wurde die Erdatmosphäre erschaffen. Dieses Schöpfungswerk vollzog sich innerhalb der hellen Tageszeit, danach die Nachtruhe bis zum Sonnenaufgang.

Schöpfungstag 3 (1. Mose 1,9-13)

Gott schafft trockenes Land. Kontinente und Inseln sind über dem Wasser. Die „Sammlung der Wasser“ wird „Meer“ genannt und das trockene Land „Erde“. Gott erklärt, dass all das gut ist.

Gott schafft alle Vegetation, kleine und große. Er schafft dieses Leben, um sich selbst zu erhalten; Pflanzen können sich fortpflanzen. Die Pflanzen wurden in großer Vielfalt geschaffen. Die Erde war grün und es wimmelte von Pflanzen. Gott erklärt auch dieses Werk für gut. Dieses Schöpfungswerk vollzog sich innerhalb der hellen Tageszeit, danach die Nachtruhe bis zum Sonnenaufgang.

Schöpfungstag 4 (1. Mose 1,14-19)

Gott schafft alle Sterne und Himmelskörper. Die Bewegung derer hilft den Menschen, die Zeit nachzuvollziehen. Zwei große Himmelskörper werden in Beziehung zur Erde gesetzt. Der erste ist die Sonne, die die Hauptquelle für Licht ist und der Mond, der das Licht der Sonne reflektiert. Die Bewegung dieser Himmelskörper unterscheidet Tag von Nacht. Auch dieses Werk wird von Gott für gut befunden. Dieses Schöpfungswerk vollzog sich innerhalb der hellen Tageszeit, danach die Nachtruhe bis zum Sonnenaufgang.

Schöpfungstag 5 (1.Mose 1,20-23)

Gott schafft alles Leben im Wasser. Jede Art des Lebens im Wasser wurde zu diesem Zeitpunkt gemacht. Gott kreiert auch alle Vögel. Die verwendete Sprache lässt darauf schließen, dass Gott auch die fliegenden Insekten zu dieser Zeit geschaffen hat (oder wenn nicht, dann wurden sie am Tag 6 geschaffen). Alle diese Geschöpfe werden mit der Fähigkeit geschaffen, ihre Art durch Fortpflanzung zu erhalten. Die Geschöpfe, die am Tag 5 geschaffen wurden, waren die ersten Geschöpfe, die Gott segnete. Gott erklärt diese Arbeit für gut. Dieses Schöpfungswerk vollzog sich innerhalb der hellen Tageszeit, danach die Nachtruhe bis zum Sonnenaufgang.

Schöpfungstag 6 (1. Mose 1,24-31)

Gott schafft alle Kreaturen, die auf trockenem Land wohnen. Das beinhaltet jedes Tier, das nicht bereits am Vortag geschaffen wurde, und den Menschen. Gott erklärt dieses Werk für gut.

Gott berät sich mit sich selbst „Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei“ (1. Mose 1,26). Das ist an dieser Stelle keine explizite Offenbarung der Dreifaltigkeit, aber ein Teil der Grundlage dafür, da Gott innerhalb der Gottheit von „uns“ spricht. Gott schuf den Menschen, einen Mann, der Gottes Bild ähnlich sieht (Männer und Frauen tragen beide das Abbild von Gott). Der Mensch ist besonders, in Hinblick auf alle anderen Kreaturen. Um dies herauszustellen, übergibt Gott dem Menschen die Autorität über die Erde und über alle anderen Kreaturen. Gott segnet den Menschen und befielt ihm, sich fortzupflanzen, die Erde zu füllen und sich untertan zu machen (sie unter die rechtmäßige Führung des Menschen zu stellen, wie von Gott autorisiert). Gott verkündet, dass der Mensch und alle anderen Kreaturen nur Pflanzen essen sollen. Gott wird diese Ernährungseinschränkung erst in 1. Mose 9,3-4 (Noahs Zeit) aufheben.

Gottes Schöpfungswerk ist am Ende des 6. Tages abgeschlossen. Das gesamte Universum in all seiner Schönheit und Perfektion wurde in buchstäblichen, wörtlichen, aufeinanderfolgenden sechs 24-Stunden-Tagen geschaffen. Bei der Fertigstellung seiner Schöpfung verkündet Gott, dass sie sehr gut ist.

Schöpfungstag 7 (1. Mose 2,1-3)

Gott ruht. Das verweist jedoch nicht darauf, dass Gott von den Anstrengungen der Schöpfungswerke müde geworden ist, sondern unterstreicht, dass die Schöpfung vollständig ist. Außerdem legt Gott ein Muster fest, wonach ein Tag von sieben Tagen zur Ruhe dient.

Die Einhaltung dieses Tags wird später zum charakteristischen Zug von Gottes auserwähltem Volk (2. Mose 20,8-11).