Aufwachen – der neue Faschismus bedroht uns alle!

Siggi Braunert

Aufwachen – #StayAwake

Bereit

Bild könnte enthalten: 1 Person, Getränk, Telefon, Nahaufnahme, im Freien, Wasser und Natur

Andrea Pfeifer:

In meinem Umfeld gibt es viele intelligente Leute. So dachte ich zumindest mal.

Doch mittlerweile musste ich feststellen, dass sich eine erschreckend grosse Anzahl von ihnen alleine durch ihr Vokabular als komplett gehirngewaschen entlarvt. Inzwischen lassen sich unter ihnen grob zwei Gruppierungen erkennen: die grosse Gruppe der gutmütigen Mitläufer und die kleinere der faschistischen Mittäter.Die gutmütigen Mitläufer sind leicht zu identifizieren.

Sie faseln von Infizierten und von der Überlastung des Gesundheitssystems. Sie sind systemtreu und bewegen sich geistig gerne in vorgesteckten Feldern. Sie können sich überhaupt nicht vorstellen, dass die Regierung nicht zu ihrem Wohle handelt, sie kaufen auch den aufgeplustertsten Schwätzern in der Politik alles ab und ertragen die Auflagen tapfer, weil sie daran glauben wollen, dass sich damit alles zum Guten wendet.

Sie sind sicher, dass das, was sie in den Medien lesen, die Wahrheit ist. Wenn ihnen die Presse morgen erzählte, dass die Pandemie auf magische Weise ein Ende gefunden hat, dann würden sie erleichtert ihren Mundschutz ausziehen und keine weiteren Fragen stellen.

Die andere Gruppe besteht aus den faschistischen Mittätern.

Man erkennt sie daran, dass sie bei den Massnahmen über die Stränge schlagen.

Sie tragen den Mundschutz mit selbstgerechtem Stolz und achten darauf, ihn immer etwas länger anzubehalten als die anderen.

Sie missionieren und belehren.

Sie fordern Maskenpflicht für Kinder, wissen alles über Aerosole und verlangen harte Strafen für Regelbrecher. Sie sind entweder überheblich oder gehässig.

Sie plappern die Begriffe, mit der die Presse Andersdenkende systematisch diffamiert, mit Begeisterung nach und sind unfähig zu erkennen, wie sich ihre Grenzen dabei Stück für Stück verschieben:

Über die „Verschwörungstheoretiker“ haben sie gelacht.
Den „Nazis“ haben sie empört den Rücken zugedreht.
Die „Gefährder“ darf man ihrer Meinung nach einsperren.
Und gegen den neusten Medien-Streich, die „Corona-Extremisten“, darf Gewalt angewendet werden.
Das Wort Extremist liegt übrigens ziemlich nah am Wort „Terrorist“.

Klingelt’s?

Die faschistischen Mittäter fühlen nicht, dass sie kontrolliert und dafür missbraucht werden, ihrerseits andere Menschen zu kontrollieren.

Sie merken nicht, dass sie Opfer einer Programmierung werden, die von den Medien nur durchgesetzt wird, damit der Rechtsstaat (hüstel) schalten und walten kann, wie er will, ohne dass es in der Bevölkerung zum eigentlich zu erwartenden Aufschrei kommt. Sie waren schon vor dieser Krise unzufrieden, wahrscheinlich sind sie es bereits ihr ganzes Leben lang. Aber jetzt haben sie ihre Mission im gerechten Kampf gegen das Virus und seine undisziplinierten Verbreiter gefunden und an dieser Aufgabe klammern sie sich mit aller Macht fest. Sie wollen verhindern, dass ihnen das weggenommen wird, was ihnen die Chance gibt sich zu profilieren und gesehen zu werden. Sie verhelfen dem neuen Hygiene-Faschismus mit wehenden Masken, äh, Fahnen zu einem schnellen Vormarsch und die gutmütigen Mitläufer machen ihnen eingeschüchtert Platz.Immer wieder aufs Neue fassungslos beobachte ich dieses Spiel und fühle meine Ohnmacht. Ich kenne kein Rezept gegen Faschismus, gegen das schleichende Gift, welches sich gerade im Geist so vieler Menschen ausbreitet, denn es hat seine Wurzel in einem System, welches seit vielen Jahrhunderten von Generation an Generation weitergereicht wird. Wir sehen jetzt, dass wir aus der Geschichte nichts gelernt haben, gar nichts lernen konnten, denn die Last der Schuld macht uns anfällig für Indoktrination. Es schmerzt mich tief die Menschen in so tiefer Trance zu sehen.

Wer wird die wahren Machthaber hinter den Kulissen aufhalten, jetzt, wo sie sehen, wie kinderleicht wir zu steuern sind?Die Licht und Liebe-Fraktion wird mich jetzt wieder daran erinnern, dass „der positive Wandel nicht mehr aufzuhalten“ sei und dass ich aufhören sollte, schlechte Stimmung und Angst zu nähren. Die Qs werden mir jetzt sagen, dass alles gut kommt und ich dem Plan vertrauen soll. Aber so funktioniere ich nun mal nicht.

Ich kann mir eure Theorien anhören, ich kann sie auch schätzen und für mich prüfen, aber wenn sie nicht mit meiner inneren Wahrnehmung übereinstimmen, muss ich sie wieder loslassen.Ich gehöre zu den Wesen, die vor Dogmen zurückschrecken und geistige Freiheit hochhalten. Also lasse ich mich immer wieder ins Nichts fallen. Und freue mich über jedes Wesen an meiner Seite, welches ebenfalls aufmerksam ins Dunkel lauscht und sich der eigenen Furcht zu stellen wagt.

Ich weiss, es ist nicht einfach. Ich sehe, dass viele von euch immer wieder unsäglich leiden, dass es schwierig oder unmöglich ist, euch öffentlich zu positionieren, euch an der Arbeitsstelle als systemkritisch zu outen, euch gegen die Zwänge zu wehren, Gesicht zu zeigen.

Ich weiss, dass die Angst davor oder der Schmerz darüber missverstanden und aus der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden, überwältigend sein kann.

Und ich erfahre immer wieder von euch, dass ihr, gerade was die Maske betrifft, in einem ständigen inneren Konflikt steht: setzt ihr sie auf, fühlt ihr den Verrat an euch selbst, die Verletzung eurer Integrität und die Scham, nicht mutig genug zu sein. Lasst ihr sie weg, müsst ihr mit den Konsequenzen, den Angriffen und der Ausgrenzung fertig werden.

Für feinfühlige Wesen ist das keine leichte Zeit. Auf die eine oder andere Weise werden wir alle mit Ängsten und uralten Wunden konfrontiert.Ihr Lieben…

Seid sanft mit euch.
Hütet eure Kraft.
Tarnt euch, wenn es sein muss.

Es kann sein, dass irgendwann der Tag kommt, wo wir geschlossen und mutig zusammen stehen müssen.

Dann sollten wir bereit sein.— mit Andrea Pfeifer.