Weitere Fragezeichen zu Drosten-Skandal

𝗔 (Thomas Maul) Mitte Oktober 2020 hat die Goethe-Universität Frankfurt am Main dem „Star-Virologen“ und beliebten Regierungsberater in der „Corona-Krise“ vermutlich gegen ihre Intention einen Bärendienst erwiesen. Ihre Einlassungen produzieren, statt alle offenen Fragen restlos und abschließend zu klären, nur noch mehr Ungereimtheiten bezüglich des zur Disposition stehenden Promotionsverfahrens.

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Auszug:

Während nun Drosten und die Leitmedien als „Aluhut-Thema“ schlicht ignorierten, welche Fragen angesichts der zunächst erfolglosen Versuche, an Drostens Doktorarbeit heranzukommen, und einiger unbefriedigender Erklärungen der Goethe Universität auf Blogs wie coronadok.de, corona-transition.org diskutiert wurden, teils zusammengefasst auf heise.de und in einer Sitzung des Corona-Untersuchungsausschusses, nimmt die Goethe-Universität den Verdacht auf Verstöße gegen die Promotionsordnung, welche zur Entziehung des Doktortitels führen könnten, durchaus ernst:

„Seit Ende Juni 2020 werden insbesondere im Internet gezielt Falschbehauptungen gestreut. […] Es wird gefolgert, das Promotionsverfahren von Herrn Drosten wäre nicht rechtskonform durchgeführt worden.“

Im Wesentlichen geht es der Goethe-Universität bei ihrer Klarstellung um die Abgabe von Pflichtexemplaren der Dissertation, die Veröffentlichungspflicht dieser Dissertation und Fragen zur ungewöhnlich langen Verfahrensdauer, also der enormen Zeitspanne zwischen eingereichter Dissertation und mündlicher Prüfung.“