News Republic: Drohmails von einem Computer der Polizei?

Guck mal, was ich auf News Republic entdeckt habe: https://va.newsrepublic.net/s/TjbkxRR

Auszug:

…“Das LKA habe einen Polizisten dazu befragt, diese Informationen aber nicht weitergegeben. Dies sei völlig inakzeptabel. Der Polizist wurde laut Beuth als Zeuge, nicht als Verdächtiger vernommen.

Janine Wissler wird in „NSU 2.0““-Drohmails beschimpft

Am Wochenende hätten sich das hessische Innenministerium und die Frankfurter Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht zum Fall äußern wollen, schreibt die „Rundschau“. Ein Sprecher des Innenministeriums habe erklärt, es werde mit Hochdruck ermittelt.

Am Montag – als zwei der Mails bekannt waren – hatte auch die Frankfurter Staatsanwaltschaft mitgeteilt, die Ermittlungen liefen auf Hochtouren. Sie seien nun Teil des Gesamtverfahrens im Zusammenhang mit dem „NSU 2.0“-Komplex.

Janine Wissler hatte den ersten Bericht der „Frankfurter Rundschau“ über die Drohschreiben bestätigt und der Deutschen Presse-Agentur gesagt: „Es war eine klare Bedrohung gegen mein Leben.“

In den ersten beiden Drohschreiben war Wissler der „Frankfurter Rundschau“ zufolge beschimpft worden. Außerdem wurde ihr der „Tag X“ angedroht, an dem sie nicht von der Polizei beschützt sei. Gespickt sind die Mails laut der Zeitung mit den Nazi-Grußworten „Sieg Heil“ und „Heil Hitler“.

Laut „Rundschau“ unterstrich der Absender seine Drohung, indem er persönliche Daten von Wissler verwende, die nicht öffentlich zugänglich sind.

Auch Anwältin Seda Basay-Yildiz wurde bedroht

Damit gibt es auffällige Ähnlichkeiten zum Fall der Frankfurter Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz, die im NSU-Prozess Nebenkläger aus den Familien der Opfer der rechtsextremen Mordserie vertreten hatte. So hatte auch sie seit Sommer 2018 wiederholt mit „NSU 2.0“ unterzeichnete Drohschreiben erhalten, in denen ihr und ihren Angehörigen der Tod angedroht wurde.

Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass die persönlichen Daten der Anwältin von einem Computer in der Dienststelle des 1. Polizeireviers in Frankfurt abgerufen worden waren. Auch eine Chatgruppe mehrerer Beamter mit mutmaßlich rechtsextremen Inhalten wurde entdeckt.

Hessisches Landesparlament solidarisiert sich mit Wissler

Die hessische Landespolitik reagierte mit Entsetzen auf die Drohmails an Wissler. Die Drohungen seien abscheulich und widerwärtig, heißt es in einer Erklärung von CDU, SPD, Grünen und FDP. „Wer Abgeordnete mit dem Tod bedroht, greift uns alle an.“

Auch der Bundesparteivorsitzende der Linken, Bernd Riexinger, äußerte Entsetzen“

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Kategorien:Demokratie - Einigkeit in Recht und Freiheit

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