03.04.2016, 13:46 | FOCUS Online/Wochit

Religionsunterricht und Imamausbildung

Göring-Eckardt will Islam in Deutschland „einbürgern“

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt fordert verstärkte staatliche Anstrengungen, um die Radikalisierung von Muslimen in Deutschland zu verhindern. Um  Radikalisierung vorzubeugen, sollten wir den Islam laut Göring-Eckardt bei uns einbürgern.

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sagte gegenüber der Zeitung die „Welt“: „Wo es den Bedarf gibt, sollten wir an Schulen muslimischen Religionsunterricht anbieten und verstärkt Imame an unseren Universitäten ausbilden.“ Dann sei klar, dass die Lerninhalte offen seien und den demokratischen Regeln entsprächen. 

Video:

http://www.focus.de/politik/videos/religionsunterricht-und-imamausbildung-goering-eckardt-will-islam-in-deutschland-einbuergern_id_5403841.html

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Göring-Eckardt will „mehr Islam wagen“

in Contra-Magazin, Politik, Politik D/A/CH 5. April 2016

Mit einem sensationellen Geistesblitz ließ die deutsche Grünen-Chefin Katrin Göring-Eckardt am vergangenen Wochenende wieder einmal aufhorchen. Um der Radikalisierung hier lebender Moslems vorzubeugen, solle man „den Islam in Deutschland einbürgern“. Als erste Maßnahmen schlägt Göring-Eckardt vor, Islam-Unterricht an den Schulen noch mehr zu fördern und Imame an deutschen Unis auszubilden.

Von Marcello Dallapiccola

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Tagesspiegel 26.12.2015:

Interview mit Katrin Göring-Eckardt

„In Flüchtlingsheimen gelten die Regeln unseres Zusammenlebens“

In deutschen Flüchtlingsheimen sind Christen in der Minderheit, es gibt Klagen darüber, dass streng gläubige Muslime sie mobben. Wie sollten wir damit umgehen?

Die erste Phase der Flüchtlingsunterbringung, in der es vor allem darum ging, ein Dach über dem Kopf, eine funktionierende Heizung und etwas zu Essen zu organisieren, ist allmählich vorbei. Und es ist doch klar: In Flüchtlingsunterkünften gelten die Regeln unseres Zusammenlebens. Dazu gehört es, dass niemand wegen seiner Religion benachteiligt werden darf. Wir benötigen die Großunterkünfte noch eine Weile und müssen uns vor allem um die kümmern, die besonderen Schutz brauchen. Dazu gehören insbesondere Frauen und Kinder. In vielen Unterkünften leben Schwangere und Familien ohne Rückzugsmöglichkeiten. Das ist eine der Aufgaben, die uns im nächsten Jahr bevorstehen. Das ist die erste, aber nicht die einzige Aufgabe für Sozialarbeiter und die Mitarbeiter in den Unterkünften. Es gibt übrigens nicht nur Konflikte zwischen Muslimen und Christen, sondern auch zwischen unterschiedlichen Ausprägungen des Islam. Schließlich leben in den Unterkünften auch Menschen muslimischen Glaubens, die vor islamistischer Verfolgung geflohen sind.

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Auellen: ebd.