Markus Hibbeler, Fotograf:

„Heute vor drei Jahren wurde er „gewählt“ (allerdings nicht vom Volk). Markus Hibbeler schrieb dazu:
„Wir brauchen den Mut zu sagen, was ist“, fordert der künftige #Bundespräsident #Steinmeier. Das ist Zynismus pur. Denn hat man den Mut zu sagen, was ist, ist man schnell „Rechtspopulist“ oder sogar ein „Nazi“ – gerade bei Kritik am #Islam oder der #Asylpolitik. Selbst, wenn diese sachlich ist. Deshalb trauen sich viele Menschen doch gar nicht mehr, ihre Meinung zu sagen. Steinmeiers Partei ist da bekanntermaßen ganz vorne. Die Diktatur der politischen Korrektheit ist in diesem Land leider Realität – nur kaum einer spricht es aus.
Zudem war Steinmeier selbst im vergangenen Jahr alles andere als mutig: So hat er weder den Völkermord an den Armeniern als solchen bezeichnet noch Erdogan in der notwendigen Schärfe verurteilt, wie das z.B. der österreichische Außenminister Sebastian Kurz getan hat.
Auch hatte er keine Probleme, jede Anti-Israel-Resolution der UN zu unterstützen. Trump nannte er einen „Hassprediger“, noch bevor dieser überhaupt im Amt war. Dagegen vermisste man diesen Klartext gegenüber Staatschefs islamischer Staaten, allen voran der Türkei, Iran und Saudi-Arabien.
Die Worte, die Steinmeier heute gesagt hat, bleiben daher zynische Sprechblasen, zumal er sie selbst nicht vorlebt. Wenn der neue Bundespräsident wirklich glaubt, was er da gesagt hat, wäre das der Beweis, dass es neben der islamischen Parallelgesellschaft in diesem Land auch noch eine andere gibt…““