Islam aus kritisch christlicher Sicht

Ein Buch des kath Pfarrers i.R. und aktiven Trauerredners Dr. Stefan Hartmann

Ein Rezensient schreibt:

„Frieden ja – Gemeinschaft nein

Von Harald Stollmeier am 2. Februar 2017

„Je weniger ein Mensch über Judentum, Christentum und Islam weiß, desto eher neigt er dazu, alles über einen Kamm zu scheren. Das geht im Bösen („Alles Religioten!“) wie im Guten („Sind wir nicht alle eine große abrahamitische Familie?“).

Aber auch Experten wie der Osnabrücker Theologieprofessor Klaus von Stosch machen auf reale Gemeinsamkeiten zwischen Christentum und Islam aufmerksam. Klaus von Stosch sieht sogar Möglichkeiten, die koranische Darstellung, Jesus sei nicht getötet worden, im Sinne der christlichen Lehre von der Auferstehung auszulegen.

Dem katholischen Theologe Dr. Stefan Hartmann sind solche Harmoniebestrebungen zu optimistisch. Zwar sieht auch er gemeinsame Wurzeln und einen Anteil des Islams an der Wahrheit, und er würdigt Muslime wie Mouhanad Korchide und Navid Kermani. Aber er besteht auf einer Grenze, die nicht überschreitbar ist: Der Glaube an die Gottessohnschaft Christi und an den dreieinigen Gott ist weder für Christen verhandelbar noch für Muslime akzeptabel. Hartmanns Fazit ist deshalb der Verzicht auf „fließende Übergänge und …theologisch korrekte Anpassungen“ und die Entscheidung für ein klares, aber friedliches, konsequentes und tolerantes „Entweder-oder.“

Stefan Hartmann legt mit diesem leicht lesbaren Büchlein einen seriösen Debattenbeitrag vor, der dem Anspruch einer Betrachtung „aus christlich-kritischer Sicht“ gerecht wird.“

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