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“Das Wichtigste an einem Tag wie diesem ist, niemanden unter Generalverdacht zu stellen. Nur weil jemand, der im Gefängnis durch »Radikalisierung in seiner religiösen Praxis« aufgefallen ist, Allahu Akbar ruft, bevor er wildfremde Menschen erschießt, muss das nichts mit dem Islam zu tun haben. Sowas kommt in Amerika jeden Monat mal vor, nein, nicht das mit dem Allah Akbar rufen, aber das mit dem fremde Leut‘ erschießen.
Das Motiv ist nach wie vor unklar. Vielleicht ist Cherif Terrorist, vielleicht hat er aber auch nur schlecht geschlafen oder war sonst irgendwie mies drauf. Wem sind denn nicht schon einmal die Horden von Punschstandl-Besuchern auf die Nerven gegangen. Da geht’s ja fast so zu wie auf dem Oktoberfest. Vielleicht ist er einfach durchgedreht, war einfach alles zuviel für ihn, die Polizei, der Weihnachtsmarkt, die ganzen Diskriminierungserfahrungen, die er in seinem Leben hat machen müssen.
Wir müssen jetzt dagegen kämpfen, dass die Rechten den Anschlag instrumentalisieren, und endlich was gegen die Islamophobie unternehmen. Und außerdem, Autofahren ist immer noch gefährlicher als ein Weihnachtsmarkt.” Thomas Eppinger

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